Toronto

Leider hat das Ganze mit dem Bloggen zu Beginn der Reise nicht wie geplant funktioniert. Deshalb gibt es heute aus Calgary die Blogs der ersten beiden Stops Toronto und Chicago.

Flug: Lufthansa Standard, hervorheben sollte man die perfekt eingespielte Crew in der Economy, ständig waren Getränke etc. unterwegs.

Ankunft und Einreise Kanada: Die Einreise ging eigentlich schnell von statten, Gespräch mit der Dame des Grenzschutzes verlief normal, bis sie die Eindimensionalität der Visa Stempel (sry meine Vorliebe für SOA ist nunmal vorhanden) in meinem Pass entdeckte, die ihr dann noch einmal 3 speziellere Fragen entlockte. Beim Gepäckband wurde es dann etwas langwieriger, etwas unorganisiert der Flughafen. Highlight hierbei war als die Dame am Band, die Flugfeldmitarbeiter feierte, dass nun nach 90min auch die letzten 6 Container endlich entladen wären. Danach wurde ich von meine Gastgeber abgeholt und es ging in seine Wohngemeinschaft.

Die ersten 2 Tage in Toronto standen etwas im Zeichen des Jetlags und der zügigen Weiterreise nach Chicago. Bilder gibt es bisher noch nicht, das gezeigte Bild ist eine schöne Langzeitbelichtung von Patrick Metze .

Sonnenuntergang Toronto Skyline (Copyright Patrick Metze)

Sonnenuntergang Toronto Skyline (Copyright Patrick Metze)

Eines meiner persönlichen Highlights der Reise wartete allerdings bereits am 2ten Abend mit dem Besuch eine „NBA Regular Season“ Spiels zwischen den Toronto Raptors und den Brooklyn Nets. Stimmungstechnisch meist wie in Hoffenheim, jedes Mal wenn es was zu gewinnen gab, war es laut, sonst eher lausig. Erlebnistechnisch ein Highlight, der Sport gefällt mir doch. Daher verzeiht mir liebe BBL Fans, dagegen ist die BBL ein Rentnersport.

Gedanken zur Abreise (Verspätet)

Da ist er nun der Tag der Abreise, ich würde im folgenden, ersten Bericht kurz meine mittlerweile standardmäßige Reisevorbereitung erläutern und wie ich mich dabei fühle

Obwohl ich mittlerweile etliche Male auf der Langstrecke unterwegs war, bin ich jedes Mal vor einem meiner Trips positiv nervös wie ein Kind an Heiligabend

Die allgemeinen Reisevorbereitungen beginnen bei mir mit dem Entschluss irgendwohin zu reisen. Da ich es liebe im Vorfeld die Reise im Groben zu planen, beginne ich oft Monate im voraus Flüge, Hotels und Reiserouten zu recherchieren und teilweise auch zu buchen.

So füllt sich langsam der Plan und ich habe meist nur wenige Tage bis zu einer Woche frei zu verplanen. Genau das ist der Punkt, den jeder für sich selber entscheiden muss, wie festgezurrt will er eine Rucksacktour starten. Gerade wenn man sportliche Aktivitäten plant, bei geplanten Tauchtrips im Speziellen, bietet es sich aus Gesundheitsgründen zumindest den Ablauf bis zum Tauchaufenthalt fix zu planen.

Die ersten Male benutzte ich noch eine Packliste um mich gepäcktechnisch auf die Reisen optimal vorzubereiten. Mittlerweile geht das mehr oder minder wie von selbst. Eine Packliste sollte möglichst übersichtlich sein und sollte diese Übersichtlichkeit nicht auf Grund von zu vielen Details verlieren. Kurz gesagt, es ist zum Beispiel nicht nötige jeden Bestandteil der Reiseapotheke im Detail zu nennen.

Da sich aktuell meine Reisevorliebe meist auf eine Region beschränkt, bin ich von Schutzimpfungen gegen Krankheiten und Parasiten immer auf dem aktuellen Stand. Auf den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik      (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html ) findet man aber für fast jedes Reiseland die aktuellen Hinweise.

Früher wurde das Backpacking von Traveller Schecks und Bargeld dominiert, im Zeitalter von DKB Cash und anderen Kreditkarten, setzt man diese nur noch vereinzelt ein und reist mit deutlich weniger Bargeld. Ich hab sogar an den entlegensten Orten in SOA immer einen ATM Automat gefunden.

Mit jedem Rucksack Trip wächst auch die Anzahl der kleine Hilfsmittel, die einem das Leben am anderen Ende der Erde stark vereinfachen können. So hat der E-Reader das herkömmliche Buch weitestgehend abgelöst, ebenso passiert es immer mehr Laptops durch Tablets. Mein persönliches Highlight allerdings das auf dem aktuellen Trip durch Nordamerika seine Feuertaufe erlebt, ist der Powercube eine würfelförmige Mehrfachsteckdose, von der ich bis zum jetzigen Zeitpunkt absolut begeistert bin.

Bis dann,

P.