Ende der Reise – Neue Gedanken

Zum Abschluss der Reise und bevor es in die folgenden Blog Einträge gehen wird. Werde ich den Blog etwas anderst organisieren. Da ich doch mehr Englisch sprechende Freunde/Bekannte hab werde ich den Blog in Zukunft bilingual fortführen.

After finishing the trip througout Canada, i decided to reoganize the blog a bit. Reorganization means that the upcoming blogs also will be available in English.

So long,

P.

Toronto Life und Frozen Niagara Falls

Die letzten 5 Tage der Reise verbrachte ich in Toronto. Weitere Highlights mit dem Besuch eines AHL Spiels des Farmteams der Toronto Maple Leafs, Toronto Marlies genannt und dem Besuch der Niagara Fälle standen bevor.

AAC in Maple Leafs Konfiguration

AAC in Maple Leafs Konfiguration

Nachdem wir am Sonntag recht spät aus Calgary angekommen, beschränkten wir uns am Montag auf den Besuch des Toronto Marlies Spiel. Eishockey ist ein wirklich interessanter Sport, schnell, körperlich hart geführt und technisch höchst anspruchsvoll. Als Anfänger wie ich einer bin konzentriert man sich im Falle eines Tors am Besten auf die Rote Lampe die dieses eben anzeigt. Natürlich durfte auch ein zünftige Prügelei auf dem Eis nicht fehlen. Diese wurde lautstark von den zu Hauf anwesenden kanadischen Kindern gefordert. Nach dem Genuss von TexMex Food ging es noch in den Waschsalon.

Am Mittwoch ging es zu den Niagara Fällen, durch die niedrigen Temperaturen sind diese aktuell in Eis gehüllt, was sehr eindrucksvoll anzuschauen ist.

Panorama der Niagara Fälle

Panorama der Niagara Fälle

Am Donnerstag bildete der Besuch des CN-Towers mit einem Mittagessen im sich drehenden Restaurant der würdige Abschluss meiner Canada Tour.

Abschließend möchte ich mich bei meinem Gastgeber und Mitreisenden Patrick bedanken.

So long,

Patrick

Next Stop: Kuala Lumpur, Sept. 15

Banff – Doch nicht ganz soviel Perlen vor die Säue.

Liest man in Deutschland von Skifahren in Kanada, fallen im Allgemeinen 3 Namen: Whistler, Whitehorse und eben Banff. Nachdem für mich klar war, dass ich Calgary einen Besuch abstatten werde, brannte ich nur so darauf die 2 Stunden Fahrt in die kanadischen Rockies auf mich zu nehmen um dort Skifahren zu gehen.

Anreise: Von Calgary ging es mit dem Brewster innerhalb von 2 Stunden vom Flughafen direkt vor die Tür der Lodge. Auch den Rückweg bewältigten wir mit dem selben Busunternehmen. Insgesamt eine sehr angenehme Art zu reisen, aber es ginge preislich sicher deutlich günstiger.

Sunshine Village Goats Eye

Sunshine Village Goats Eye

Hotel: Unsere Basis für die folgenden 5 Tage schlugen wir in der Aspen Lodge (http://www.banffaspenlodge.com) im Zentrum von Banff auf. Das Hotel überzeugte in Bewertungen und im Preis-Leistungs-Verhältnis am meisten, wobei auch die anderen Lodges in der Umgebung einen einladenden Eindruck machten. Die Übernachtung beinhaltete bereits Frühstück , hierbei handeltes es sich um ein typischen „Continental Breakfast“ in ansprechender Qualität. Das Highlight des Hotels war der Innenhof mit den Hottubs, die nach einem vollen Tag Skifahren zum Verweilen und Entspannen einluden. (Kein Alkohol. ;-))

Hottub Aspen Lodge

Hottub Aspen Lodge

Essen: Die verschiedenen Restaurants in Banff werde ich auch in einem extra Beitrag genauer beschreiben und bewerten.

Direkt an Banff grenzt das Skigebiet Mount Norquay, etwas weiter entfernt finden sich die beiden bekannteren Skigebiete Sunshine Village und Lake Louise. Wir buchten den Gesamtskipass für alle 3 Gebiete, der auch die Transfers beinhaltet. Schließlich liegt Lake Louise gut 55km entfernt von Banff selbst. Die Skigebiete werde ich im Detail im nächsten Beitrag beschreiben. Nur soviel Skifahren in Kanada ist kaum mit Skifahren in Europa zu vergleichen. Ich bin noch nie soviel Offpist und Buckelpiste gefahren wie in diesen 4 Tagen. Durch meine eigenen Verplantheit, kein Rucksack für das Skifahren mitgenommen aus Deutschland, gibt es auf Banff leider nur Bilder von meinem Smartphone. Diese können sich allerdings meiner Meinung nach gut sehen lassen.

Panorama Lake Louise

Panorama Lake Louise Paradise Bowl

So long, Patrick

Next Stop: Toronto

Calgary

Calgary- Das Tor zu den Rockies.

Hotel: Radisson Hotel & Conference Airport, Zimmer fast schon 5 Sterne Kategorie, Frühstück eher ranzig, Lage für die Weiterreise perfekt.

Essen: Calgary war kulinarisch von Pub Food (Wings, Nachos und frittierte Essiggurken) und Burgern dominiert. Immer noch fettig aber Chicago sucht nach wie vor seines Gleichen.

Mein persönliches Highlight in Calgary war, neben der Aufregung auf das bevorstehende Skifahren in den Rockies, das Wiedersehen eines langjährigen Freundes, der in Calgary an seiner Promotion arbeitet. Thomas, es war mir eine große Freude wie du uns Calgary und sein Kneipenkultur näher gebracht hast. Darüberhinaus hatte ich einen den besten Kaffees in Nordamerika bis jetzt. Die kleine Kaffeebar röstet jeden Tag ihren Kaffee selbst und frisch (http://roasterie.com/).

Cappuccino @ The Roasterie

Cappuccino @ The Roasterie

In Calgary selber gibt es nicht viel zu entdecken.

So long,

Patrick

Next Stop: Banff

Chicago

Chicago – Windy City – oder kurz, immer dieser Wind Chill. Selbst die Häkelmützen aus der Manufaktur C.P. aus Bad Saulgau quittierten auf Grund des Windes ihren Dienst.

Stadt spitze, ein sehr entspannter Aufenthalt.

Hotel: Hilton Chicago, sehr gute Lage, Ausstattung in die Jahre gekommen, ansonsten alles bestens.

Essen: Herzkranz-Verfettung erfolgreich vorangetrieben. Chicago Deep Pan Pizza einmal und nie wieder, Amerikanischer FastFood in jeglichem Auswuchs und am letzten Abend „gesundes“ Vapiano.

Nachtaufnahme Willis Tower (Copyright Patrick Paul)

Nachtaufnahme Willis Tower (Copyright Patrick Paul)

Cloud Gate (Copyright Patrick Paul)

Cloud Gate (Copyright Patrick Paul)

Die Tage in Chicago waren vor allem von leichten Sightseeing geprägt. Die Spiegelbohne (Cloud Gate), Millenium Park, Willis Tower, United Center und Soldier Field waren auf dem Plan und wurden abgearbeitet. Das Highlight stellte sicher der Willis Tower mit seinen Glaskabinen dar. Angsthase P. machte seinem normalen Verhaltensmuster alle Ehre.

Glaskabine Willis (Copyright Patrick Metze)

Glaskabine Willis (Copyright Patrick Metze)

Bis dann,

P.

Next Stop: Calgary

Toronto

Leider hat das Ganze mit dem Bloggen zu Beginn der Reise nicht wie geplant funktioniert. Deshalb gibt es heute aus Calgary die Blogs der ersten beiden Stops Toronto und Chicago.

Flug: Lufthansa Standard, hervorheben sollte man die perfekt eingespielte Crew in der Economy, ständig waren Getränke etc. unterwegs.

Ankunft und Einreise Kanada: Die Einreise ging eigentlich schnell von statten, Gespräch mit der Dame des Grenzschutzes verlief normal, bis sie die Eindimensionalität der Visa Stempel (sry meine Vorliebe für SOA ist nunmal vorhanden) in meinem Pass entdeckte, die ihr dann noch einmal 3 speziellere Fragen entlockte. Beim Gepäckband wurde es dann etwas langwieriger, etwas unorganisiert der Flughafen. Highlight hierbei war als die Dame am Band, die Flugfeldmitarbeiter feierte, dass nun nach 90min auch die letzten 6 Container endlich entladen wären. Danach wurde ich von meine Gastgeber abgeholt und es ging in seine Wohngemeinschaft.

Die ersten 2 Tage in Toronto standen etwas im Zeichen des Jetlags und der zügigen Weiterreise nach Chicago. Bilder gibt es bisher noch nicht, das gezeigte Bild ist eine schöne Langzeitbelichtung von Patrick Metze .

Sonnenuntergang Toronto Skyline (Copyright Patrick Metze)

Sonnenuntergang Toronto Skyline (Copyright Patrick Metze)

Eines meiner persönlichen Highlights der Reise wartete allerdings bereits am 2ten Abend mit dem Besuch eine „NBA Regular Season“ Spiels zwischen den Toronto Raptors und den Brooklyn Nets. Stimmungstechnisch meist wie in Hoffenheim, jedes Mal wenn es was zu gewinnen gab, war es laut, sonst eher lausig. Erlebnistechnisch ein Highlight, der Sport gefällt mir doch. Daher verzeiht mir liebe BBL Fans, dagegen ist die BBL ein Rentnersport.

Gedanken zur Abreise (Verspätet)

Da ist er nun der Tag der Abreise, ich würde im folgenden, ersten Bericht kurz meine mittlerweile standardmäßige Reisevorbereitung erläutern und wie ich mich dabei fühle

Obwohl ich mittlerweile etliche Male auf der Langstrecke unterwegs war, bin ich jedes Mal vor einem meiner Trips positiv nervös wie ein Kind an Heiligabend

Die allgemeinen Reisevorbereitungen beginnen bei mir mit dem Entschluss irgendwohin zu reisen. Da ich es liebe im Vorfeld die Reise im Groben zu planen, beginne ich oft Monate im voraus Flüge, Hotels und Reiserouten zu recherchieren und teilweise auch zu buchen.

So füllt sich langsam der Plan und ich habe meist nur wenige Tage bis zu einer Woche frei zu verplanen. Genau das ist der Punkt, den jeder für sich selber entscheiden muss, wie festgezurrt will er eine Rucksacktour starten. Gerade wenn man sportliche Aktivitäten plant, bei geplanten Tauchtrips im Speziellen, bietet es sich aus Gesundheitsgründen zumindest den Ablauf bis zum Tauchaufenthalt fix zu planen.

Die ersten Male benutzte ich noch eine Packliste um mich gepäcktechnisch auf die Reisen optimal vorzubereiten. Mittlerweile geht das mehr oder minder wie von selbst. Eine Packliste sollte möglichst übersichtlich sein und sollte diese Übersichtlichkeit nicht auf Grund von zu vielen Details verlieren. Kurz gesagt, es ist zum Beispiel nicht nötige jeden Bestandteil der Reiseapotheke im Detail zu nennen.

Da sich aktuell meine Reisevorliebe meist auf eine Region beschränkt, bin ich von Schutzimpfungen gegen Krankheiten und Parasiten immer auf dem aktuellen Stand. Auf den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik      (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html ) findet man aber für fast jedes Reiseland die aktuellen Hinweise.

Früher wurde das Backpacking von Traveller Schecks und Bargeld dominiert, im Zeitalter von DKB Cash und anderen Kreditkarten, setzt man diese nur noch vereinzelt ein und reist mit deutlich weniger Bargeld. Ich hab sogar an den entlegensten Orten in SOA immer einen ATM Automat gefunden.

Mit jedem Rucksack Trip wächst auch die Anzahl der kleine Hilfsmittel, die einem das Leben am anderen Ende der Erde stark vereinfachen können. So hat der E-Reader das herkömmliche Buch weitestgehend abgelöst, ebenso passiert es immer mehr Laptops durch Tablets. Mein persönliches Highlight allerdings das auf dem aktuellen Trip durch Nordamerika seine Feuertaufe erlebt, ist der Powercube eine würfelförmige Mehrfachsteckdose, von der ich bis zum jetzigen Zeitpunkt absolut begeistert bin.

Bis dann,

P.